11. Oktober 2017 bis 18. Februar 2018

Vor über 100 Jahren waren Wölfe in Deutschland ausgerottet worden. Auch in anderen Ländern Europas wurde den großen Beutegreifern nachgestellt. So erhielten sich in der Europäischen Union nur wenige kleine Restvorkommen, die genetisch zu verarmen drohten. Seit der europaweiten Unterschutzstellung der Wölfe erholen sich die Bestände langsam und kehren in ihre alten Verbreitungsgebiete zurück. 2000 wuden die ersten freine Wolfswelpen in Deutschland geboren. Seitdem steigt die Zahl der heimischen Wölfe wieder.

Vor über 100 Jahren waren Wölfe in Deutschland ausgerottet worden. Auch in anderen Ländern Europas wurde den großen Beutegreifern nachgestellt. So erhielten sich in der Europäischen Union nur wenige kleine Restvorkommen, die genetisch zu verarmen drohten. Seit der europaweiten Unterschutzstellung der Wölfe erholen sich die Bestände langsam und kehren in ihre alten Verbreitungsgebiete zurück. 2000 wuden die ersten freine Wolfswelpen in Deutschland geboren. Seitdem steigt die Zahl der heimischen Wölfe wieder.Auch in Bayern sind in den letzten Jahren immer wieder Wölfe gesehen worden. Meist waren es junge Wölfe, die auf der Suche nach neuen Einständen weite Wegstrecken zurücklegen können. Der ein oder andere Wolf blieb auch mal für längere Zeit in einem Gebiet. Seit diesem Winter sind zwei Pärchen bekannt, die in der Oberpfalz bzw. dem Bayerischen Wald eine dauerhafte Bleibe gefunden haben. Und nam 28. Juli 2017 fotografierte eine Fotofalle die ersten in freier Natur geborenen Welpen in Bayern seit über 150 Jahren.

Plakat wölfe Homepage

In der Bevölkerung treffen die Wölfe auf ein geteiltes Echo. Für manche gilt der Wolf als positives Symbol für eine ungezähmte Natürlichkeit und Freiheit. Andere hingegen sehen in den großen Beutegreifern eine Gefahr für Wild- und Haustiere oder sogar für den Menschen. Diskussionen um Wölfe werden oft weniger faktenbasiert als emotional geführt. Eine fachliche Aufklärung und Versachlichung der Debatte ist dringend notwendig, um Probleme nachhaltig lösen und Chancen nutzen zu können.

Die Ausstellung Wölfe des Senckenberg Naturkundemuseum Görlitz zeigt anhand der Wölfe der sächsischen Lausitz die Biologie und Ökologie dieser Tiere. Anhand von Präparaten, Modellen und akustischen Stationen bringt sie die Fakten in spannende und ansprechende Weise an die Besucher. Das Jura-Museum Eichstätt ergänzt die Wölfe mit Informationen und Exponaten zum aktuellen Stand der Wölfe in Bayern.

Wolf Homepage

Arbeitsmaterialien zur Vorbereitung für den Besuch der Sonderausstellung:

Arbeitsmappe Grundschule  
Arbeitsmappe Weiterführende Schulen Quiz zur Ausstellung für 12-15-jährige

30. März bis 17. September 2017

Bild 4

Im Süden der Schwäbischen Alb liegt eine besondere Fundstelle für Fossilien der oberjurassischen Plattenkalke. In zwei Steinbrüchen nahe der Gemeinde Nusplingen graben seit 25 Jahren Forscher des Staatlichen Museums für Naturkunde Stuttgart dort nach den versteinerten Überresten von Pflanzen und Tieren. Dieser besonderen Fundstelle, den Funden und ihrer Erforschung widmet das Jura-Museum Eichstätt bis September eine eigene Sonderausstellung.

Bild 5

Etwa 500.000 Jahre älter als die berühmten Schichten von Eichstätt sind die Gesteine Nusplingens. Aber es scheint eine sehr ähnliche Ablagerungsbedingungen wie bei uns geherrscht zu haben. Von Schwammriffen umschlossen bildteten sich in den tieferen Wassserschichten sauerstoffarme Bereiche. Leben war hier kaum möglich, doch tote Tiere und Pflanzenreste, die von den umliegenden Lebensräumen hierher geschwemmt wurden, konnten in hervorragender Weise versteinern. So sind sie ähnlich gut erhalten, wie die Fossilien der Solnhoffener Plattenkalke. Doch es gibt bedeutende Unterschiede. Die Tierwelt ähnelt den jüngeren Eichstätter Fossilien zwar, aber es sind andere Arten und ihre Zusammensetzung ist unterschiedlich. Diese Unterschiede geben uns Informationen über die Biodiversität, Ökologie und Evolution einer längst vergangenen Zeit.

Bild 6

Bis zum 17. September 2017 werden die Schätze des Stuttgarter Naturkundemuseums auf der Willibaldsburg zu sehen sein. Darunter auch mehrere Fische von noch unbekannter Art. Spezalisten des Jura-Museums werden in dieser Zeit diese Fische erstmalig wissenschaftlich beschreiben und ihre Ergebnisse im Anschluss veröffentlichen. Dazu gehört es auch, sich einen neuen Namen einfallen zu lassen. Und so trägt auch das Jura-Museum Eichstätt zu der Erforschung der Nusplinger Plattenkalke bei.

18. Februar bis 18. September 2016

1

Neu-Guinea ist das Land der Paradiesvögel. In den dichten Urwäldern der Insel leben die scheuen Tiere im Verborgenen. Das Gefieder der Männchen und ihr Balzverhalten allerdings sind bunt und auffällig. Das machte die Paradiesvögel für Menschen zu Götterboten, Wappentier, Fabelwesen, Mode-Accessoire, Statussymbol, Währung und Sammlerstück.

 Die Ausstellung lädt ein zu einer Expedition in die Welt der Paradiesvögel, von den Urwäldern Neu-Guineas über die Forschungsgeschichte bis hin zur ersten erfolgreichen Tierschutzkampagne der Geschichte.

3

26. Oktober 2016 bis 26. Februar 2017

Homepage Sanddüne

Die Erde ist ein Wüstenplanet. Je nach Definition sind zwischen 1/3 und der Häfte der Landmasse der Erde Wüstengebiete. In unserer Vorstellung dominiert das Bild der heißen Sandwüsten Arabiens. Doch tatsächlich gibt es eine Vielzahl sehr verschiedener Wüsten. Von den Eis- und Kältewüsten der Arktis über die Kontonental- und Wendekreiswüsten der Nordhalbkugel, der Wendekreiswüsten der Südhalbkugel bis zu den Eiswüsten der Antarktis haben Wüsten eines gemeinsam: Für Lebewesen ist die Verfügbarkeit von Wasser stark eingeschränkt.

Homepage Michael Martin

Der Photograph und Geograph Michael Martin bereiste in drei Jahrzehnten die Wüsten der Erde vom Nordpol bis zum Südpol. Dabei entstand eine umfassende Photodokumentation, die die Schönheit dieser extremen Gebiete festhält. Seine großformatigen Bilder geben den Besuchern der Sonderausstellung einen Eindruck von den Wüsten der Erde.

Homepage Ausstellung

Tiere und Pflanzen müssen sich in Wüsten besonderen Herausforderungen stellen. Extreme Temperaturen und Temperaturschwankungen, starke Sonneneinstrahlung, Nahrungsmangel und vor allem kaum verfügbares Wasser - ob am Nordpol oder in der Atacama - das Leben muss mit diesen harten Bedingungen zurecht kommen. Dadurch entstanden im Laufe der Evolution Arten, die an das Leben in diesen Extremen angepasst sind. Mit Exponaten aus den Sammlungen des Jura-Museum Eichstätt und externen Sammlungen der SNSB udn privaten Sammlern werden diese Anpassungen bei Tieren und Pflanzen gezeigt.

Die Ausstellung ist zu den regulären Öffnungszeiten des Jura-Museums zu sehen.

Für Schüler der 3. bis 6. Klasse gibt es ein Arbeitsheft. Dieses kann hier kostenfrei heruntergeladen werden. Bitte bei Druck beachten: Die Datei ist als Broschürendruck mit Seiten im DinA5-Format angelegt. Zum Druck bitte in den Eigenschaften "beidseitig Broschürendruck" oder "Buch" eingeben. Das Lösungsblatt kann normal beidseitig gedruckt werden.

28. Oktober 2015 bis 6. Januar 2016

Unser Wissen über die Lebewesen des Erdmittelalters wird immer genauer. Und doch brauchen wir nach wie vor neben den neuestten wissenschaftlichen Daten viel Phantasie, wollen wir uns zum Beispiel den Raubdinosaurier Juravenator lebend vorstellen.

Der Künstler Andreas Karlstetter geht die Rekonstruktionen mit dem Bleistift an. Anhand aktuellster wissenschaftlicher Daten rekonstriert er Dinosaurier in ihrer Lebenswelt und erweckt, quasi mit der Hand, die Maniraptoren zu neuem Leben.