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In den letzten Jahren lieferte die wissenschaftliche Grabung des Jura-Museums in Ettling eine beachtliche Fülle ausgesprochen gut erhaltener Fossilien. Darunter fanden sich viele bisher unbekannte Arten. Anzahl und Zusammensetzung der fossilen Tier- und Pflanzenwelt von Ettling unterscheiden sich grundlegend von anderen Fundstellen wie Mörnsheim, Eichstätt, Solnhofen oder Schamhaupten: Mit fast 90% dominierten Fische der Art Orthogonikleithrus hoelli, dagegen sind Wirbellose wie Krebse oder Ammoniten, die in anderen Steinbrüchen die Masse der Fauna ausmachen, geradezu selten. In Ettling funktionierte das Ökosystem offensichtlich völlig anders, doch wie, das ist die Frage, die die Wissenschaftler des Jura-Museums umtreibt.

Nun veröffentlichten die Wissenschaftler des Jura-Museums, der Grabungsleiter Dipl.-Geol. Martin Ebert und die Museumsleiterin Dr. Martina Kölbl-Ebert zusammen mit Dr. Jennifer A. Lane vom American Museum of Natural History New York umfassende Ergebnisse in der renommierten internationalen Fachzeitschrift PLOS ONE.

Hier der Link zum Artikel:

http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0116140