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Am 11. Juni 2013 fand im Jura-Museum Eichstätt ein weiterer Testlauf eines Kurses statt, der auch für Blinde und Sehbehinderte geeignet ist. Diese Aktion basiert auf einer Idee von Jean Beard and Sharon Janulaw. Das Innere von verschlossenen Kisten wird mit Hilfe einer Murmel erkundet, die in die Kiste eingeschlossen ist.

Der „wissenschafttheoretische“ Kurs untersucht, wie Naturwissenschaftler Hypothesen aufgrund von Beobachtungen und Experimenten erstellen, testen und revidieren. Er macht deutlich, dass naturwissenschaftliches Wissen seiner Natur nach grundsätzlich unsicher ist. Diese Unsicherheit kann jedoch durch Zusammenarbeit und Verbesserung der Methodik reduziert werden. Obwohl Naturwissenschaft grundsätzlich unsicher ist, ist sie jedoch meilenweit von bloßem Rätselraten entfernt.

Kursteilnehmer untersuchen die Rästelkisten.Kursteilnehmer lauschen der Bewegung der Murmel im Kisteninneren.

Bilder: Die Kursteilnehmer, eine gemischte Gruppe aus Blinden und Sehenden, erkundet das Kisteninnere mit dem Gehör und setzen ihre Hypothese zum Innenbau der Kisten in einem Legomodell um (Fotos: Ebert).